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Untersuchungen zum Einfluss der Zuchtmethode auf die Qualität von ökologischem Roggen


Mit unterschiedlichen Methoden gezüchtete Roggensorten wurden in diesem Projekt nach agronomischen und qualitativen Kriterien differenziert. Mit Hilfe der drei Verfahren ’Bildschaffende Methoden’, ’Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie’ und ’Rationale Bildekräftebeurteilung’ konnten an  drei Hybrid-, einer Synthetic- , drei konventionellen und drei biologisch-dynamisch gezüchteten Populationssorten von drei Öko-Standorten der Ernte 2008 feinere Unterschiede im Hinblick auf die Lebenskräfte des Menschen bzw. der Pflanzen herausgearbeitet werden.

Feldversuch am Standort Tosterglope 2008

Die Hybriden brachten zwar die höchsten Erträge, allerdings mit der geringsten Reifequalität, und die modernere konventionelle Populationssorte, aber noch deutlicher der Synthetic, zeigten eine Annäherung an diesen Zustand. Bemerkenswert sind die besondere Bildekräftequalität der biologisch-dynamisch gezüchteten Sorten, ihr Bezug zu Reife-, Licht- und Wärmequalitäten und ihre Fähigkeit zur Durchgestaltung der Substanzen. Selbst im Vergleich mit einer alten Sorte wie Danko konnte diesbezüglich eine Qualitätsverbesserung festgestellt werden und mit Lichtkorn wurde dessen Ertragsniveau schon erreicht.

Der vollständige Abschlußbericht zum Roggenzuchtmethodenvergleich steht nachfolgend als PDF-Datei zum Download bereit:
Müller K.J. 2008 Untersuchungen zum Einfluß der Zuchtmethode auf die Qualität von ökologischem Roggen

Der Bericht zu den Bildschaffenden Untersuchungen am Probenmaterial nachfolgend als PDF-Datei zum Download:
Fritz J. 2008 Untersuchungen der Vitalqualität von zehn Roggensorten von drei Standorten aus dem Erntejahr 2008

Der Bericht zu den Untersuchungen mittels Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie am Probenmaterial nachfolgend als PDF-Datei zum Download:
Strube J. 2008 Untersuchungen von Roggen mittels Fluoreszenz-Anregungs-Spektroskopie

Eine Publikation mit den Ergebnissen der Untersuchung findet sich in:
Müller K.J. 2009 Hat die Zuchtmethode Einfluss auf die Qualität von ökologisch erzeugtem Roggen? Zeitschrift Lebendige Erde 1/2009, 42-47.

Das Fazit zum Lichtkornroggen

In den Untersuchungen schnitt der Lichtkornroggen aus der Getreidezüchtungsforschung Darzau insgesamt sehr gut ab. Im Vergleich mit den beiden anderen Ökozüchtungen hatte er den höchsten Ertrag. An den drei Standorten Darzau, Dottenfelderhof und Höllwangen wurde er im Ertrag von den neueren konventionell gezüchteten Sorten zwar übertroffen, konnte mit den älteren aber schon mithalten. Bei den Untersuchungen mittels Bildschaffender Verfahren durch Dr. Jürgen Fritz, mit Fluoreszens-Anregungs-Spektroskopie (Bio-Lumineszenz) durch Dr. Jürgen Strube und auf Bildekräfte durch Dorian Schmidt zeigte er eine ausgewogene Reifung und hohe Substanzwirkung mit einem hohen Anteil an Wachstumskräften, die von der Sorte gut gegriffen und durchgestaltet wurden, sowie reichlich Licht- und Wärmequalitäten, die bis in die Gliedmassen einstrahlen. Bei den Bildschaffenden Verfahren und der Rationalen Bildekräftebeurteilung wurde Lichtkornroggen als beste Sorte eingestuft, in der Bio-Lumineszenz liegt er in der nicht weiter zu differenzierenden Spitzengruppe.

Projektförderer

 

 

 

Zuletzt aktualisiert : 14.01.2009